Sonntag, 28. August 2016

29. August - 4. September: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir Neumond, wenn das Wetter weiterhin so schön sommerlich bleibt, kann man an dunklen Orten in diesen Nächten besonders gut die Milchstraße beobachten. Von den großen Planeten sind Mars und Saturn am Abend im Südwesten zu beobachten. Fernrohrbesitzer können nachts auch Uranus und Neptun aufsuchen, beide sind in der besten Sichtbarkeitsperiode des Jahres. Die ISS ist in dieser Woche nicht am Nachthimmel zu beobachten.

Am Montag, den 29. August, geht die Sonne um 6:33 Uhr auf und um 20:17 Uhr unter. Damit ist der helle Tag schon wieder 28 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Wir nähern uns dem Herbstanfang, der Tag- und Nachtgleiche. Um 21:39 Uhr gibt es im Westen (82°) in 59° Grad Höhe einen sehr hellen Iridiumflare von -7mag zu beobachten. Und genau um 23 Uhr einen weiteren der Helligkeit -4mag im Sternbild Perseus. Um 19:30 Uhr trifft sich an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus wieder die Beobachtergruppe.

Am Dienstag, den 30. August, kann am frühen Morgen vielleicht die schmale Mondsichel ein letztes Mal vor Neumond beobachtet werden. Er geht um 4:18 Uhr auf und ist nur noch zu 5 Prozent beleuchtet. Durch starke Libration ist heute der Krater Grimaldi nah am Rand zu sehen. Um 5:57 Uhr gibt es im Großen Wagen einen mit -6mag sehr hellen Iridiumflare zu beobachten.


Am Mittwoch, den 31. August, und in den Folgetagen kann vor Sonnenaufgang im Osten an dunklen Orten das Zodiakallicht beobachtet werden.

Am Donnerstag, den 1. September, ist exakt um 11:03 Uhr Neumond. Er bleibt für uns in diesen Nähten unsichtbar. Es kommt sogar im südlichen Afrika zu einer sog. "ringförmigen" Sonnenfinsternis. Da der Mond sich am von der Erde weit entferntesten Punkt seiner Bahn befindet, kann er die Sonne nicht mehr komplett verfinstern, dadurch bleibt ein "Feuerring" um ihn herum stets sichtbar und es wird nicht völlig dunkel wie bei einer totalen Sonnenfinsternis. Bei uns ist dies alles jedoch nicht zu beobachten. Dafür können wir um 22:52 Uhr einen weiteren hellen Iridiumflare im Sternbild Perseus beobachten (-4mag, 51° Grad Nordost, Höhe 30° Grad)

Am Freitag, den 2. September, erreicht Neptun seine Oppositionsstellung. Er hat eine Helligkeit von 7,8mag und steht im Sternbild Wassermann nahe des Stern lambda Aqr. Uranus (mit 5,8 mag) steht im Sternbild Fische und erreicht seine Opposition Mitte Oktober. Um 22:56 Uhr gibt es noch einmal einen sehr hellen Iridiumflare im Sternbild Perseus (-6mag, 53° Grad Nordost, Höhe 30° Grad)

Am Samstag, den 3. September, geht am frühen Morgen gegen 3:00 Uhr Kleinplanet Vesta (8,4mag) an Zeta Gemini (4mag) in nur 11' Bogenminuten Abstand vorüber. Am Abend kann die ganz schmale, nur zu 6 Prozent beleuchtete Mondsichel vielleicht zum ersten Mal nach Neumond in der Dämmerung gefunden werden. Monduntergang ist um 21:01 Uhr.

Am Sonntag, den 4. September,  sollte der Mond schon leichter zu finden sein, seine zu 9 Prozent beleuchtete Sichel geht heute um 21:24 Uhr unter.

Sonntag, 21. August 2016

22. - 28. August: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche zieht sich der abnehmende Mond immer weiter vom Abendhimmel zurück, zum Wochenende hin ist schon wieder gute "deep-sky"-Beobachtung möglich. Von den großen Planeten sind am Abend Mars und Saturn im Südwesten zu finden, sie gehen allerdings bald nach 23 Uhr unter. Beim Mars kann man in dieser Woche bei täglichen vergleichen seiner Position wieder gut seine Bewegung gegenüber den Fixsternen und auch dem Planeten Saturn erkennen. Spezialisten können bei klarer Sicht nach Westen hin gleich nach Sonnenuntergang bis etwa 21 Uhr dort auch noch die Venus und vielleicht noch Jupiter entdecken. Die ISS ist in dieser Woche bei nächtlichen Überflügen nicht zu beobachten. Die Reihe der Irdiumflares der letzten Woche beim Sternbild Cassiopeia wird fortgesetzt, allerdings jetzt weiter westlich im unscheinbaren Sternbild "Eidechse".

Am Montag, den 22. August, geht die Sonne um 6:21 Uhr auf und um 20:33 Uhr unter, der helle Tag ist also nur noch etwas über 14 Stunden lang. Der noch zu 78 Prozent beleuchtete Mond geht um 22:35 Uhr auf. Um 22:08 Uhr gibt es einen mit -3mag hellen Iridiumflare im Sternbild Eidechse (neben dem Himmels-W, der Cassiopeia) in einer Höhe von 52° Grad und Richtung Azimut 67° Grad (Ostnordost). Um 23:23 Uhr gibt es tief im Nordnordosten, direkt beim hellen Stern Kapella (Sternbild Fuhrmann) einen mit -5mag sehr hellen Iridiumflare zu beobachten.

Am Dienstag, den 23. August, geht der Mond um 23:07 Uhr auf. Bereits um 22:02 Uhr gibt es einen -4mag hellen Iridiumflare im Sternbild Eidechse (Höhe 51°, Azimut 69°). Der Mars geht heute 2° Grad nördlich an Antares vorüber.

Am Mittwoch, den 24. August,  geht der Mond erst kurz vor Mitternacht auf, um 23:44 Uhr. Mars zieht heute 4,5° Grad unterhalb (südlich) an Saturn vorbei.

Am Donnerstag, den 25. August, steht der Mond um 5:41 Uhr exakt im Letzten Viertel. Er steht heute bereits im Sternbild Stier, allerdings weit von Aldebaran oder den Plejaden entfernt.

Am Freitag, den 26. August, zeigt der Mond (heute bereits östlich von Aldebaran) auf Grund der starken Libration in Breite seinen Nordpol. An der Sternwarte Schloß Neuhaus findet heute ab 18:30 Uhr ein astronomischer Workshop für Kinder mit dem Titel "Unsere Sonne" statt. Ob es noch freie Plätze gibt, kann per Email nachgefragt werden: mail@vspb.de.

Am Samstag, den 27. August, geht der Mond um 1:14 Uhr auf. Der Abend eignet sich gut zur deep-sky-Beobachtung. Bei Sonnenuntergang um 20:22 Uhr stehen Venus und Jupiter nur 0,2° Grad voneinander entfernt, allerdings sind sie dann auch nur 6° Grad über dem Horizont (Azimut 266°, West), so dass sie im Horizontdunst nur schwer (selbst mit Fernglas) auszumachen sein werden.

Am Sonntag, den 28. August, geht die nur noch zu 20 Prozent beleuchtete Mondsichel erst um 2:10 Uhr auf. Auch die "dunkle" Seite des Mondes leuchtet durch das reflektierte "Erdlicht" leicht schummrig. Am Abend gibt es um 21:41 Uhr noch einmal einen sehr hellen Iridiumflare (-8mag) im Sternbild Eidechse in 57° Grad Höhe bei 79° Grad Azimut (Ost).




20. August: Der abnehmende Mond

Am Samstagabend ging der Mond offiziell um 21:38 Uhr auf. Bis er über der Egge und horizontnahen Wolkenschichten wirklich sichtbar wurde, dauerte es noch wesentlich länger. Hier eine Aufnahme von kurz vor Mitternacht:

Der Mond am späten Abend des 20. August
Er war noch zu 92 Prozent beleuchtet. Das Mare Crisium (am rechten Rand) lag jedoch schon zur Hälfte im Schatten. Heute, am Sonntagabend, wird es gar nicht mehr zu sehen sein.

In den kommenden Tagen bzw. Nächten wir der Mond weiter abnehmen und Tag für Tag immer später aufgehen. Das wird auch das Fotografieren schwerer machen, denn ich kann nicht jede Nacht lange aufbleiben. Und das Wetter muss ja auch noch mitspielen.

Donnerstag, 18. August 2016

18. August: Und noch ein Iridiumflare und noch ein Vollmond

Auch heute war das Wetter am Abend immer noch schön, also noch ein Foto eines Iridiumflares beim Sternbild Cassiopeia (Abends im Osten):

Flare von Iridium 52 am 18. August 2016 um 22:23 Uhr MESZ
Heute sollte der Flare nur 0mag Helligkeit haben. Das ist im Foto im Vergleich zu den Bildern der letzten beiden Tage auch klar zu erkennen, seine Leuchtspur ist lange nicht so ausgeprägt, wie zuvor. Mit 0mag Helligkeit sollte der Flare jedoch heller sein, als  jeder Stern der Casisopeia, deren helle Sterne (das Himmels-W) etwa 2mag haben. Die scheinbar dunklere Helligkeit seiner Spur ist seiner schnellen Bewegung geschuldet. Würde er sich am Himmel genauso wenig bewegen wie die Sterne, wäre auch das ganze Licht an einem "Punkt" im Chip zusammen gekommen, so verteilt es sich natürlich über die ganze Strecke, die er in den 60 Sekunden der Belichtungszeit am Himmel zurück gelegt hat.

Und leider habe ich dieses Bild auch nicht schön zentriert hinbekommen. Ich hatte wohl zu stark gedacht "alle guten Dinge sind drei" und war zu spät raus gegangen, um ausreichend Probeaufnahmen zu machen. Ja, Routine ist bei solchen Fotos leider schädlich. Denn jedes Astrofoto ist eine wirklich einmalige Sache. Kein Tag ist wie der andere. Schon allein die wechselnde Stellung des zur Zeit vollen Mondes sorgt für unterschiedliche (Hintergrund-)Helligkeiten am Himmel und damit auch für unterschiedliche Anforderungen an Blende und Belichtungszeit.

Inzwischen ist auch der volle Mond am Himmel etwas höher gestiegen, immerhin auf 17° Grad Höhe:

Der Vollmond am 18.8.2016 um 22:55 Uhr MESZ
Wir befinden uns jetzt knapp 11 1/2 Stunden nach der exakten Vollmondposition. Wenn man genau hinschaut, kann man ganz am rechten, westlichen Rand des Mondes auch schon wieder einzelne Kraterwände erkennen. Der Mond hat bereits begonnen abzunehmen. Die feinen Strukturen, die man  gestern noch auf der Ostseite erkennen konnte, sind heute bereits alle im gleißenden Sonnenlicht verschwunden.

Mittwoch, 17. August 2016

17. August: Ein sehr heller Iridiumflare und Vollmond

Wie angekündigte strahlte der Iridiumflare bei der Cassiopeia heute besonders hell. Mit -8mag war er deutlich heller als alle anderen Sterne oder Planeten.

Iridiumflare um 22:29 Uhr und 18 Sekunden
Der Satellit Iridium 86 zog in 1057 Kilometern Entfernung über uns hinweg. Dabei wurde seine rechte Solarantenne von der bei uns 14° Grad unter dem Horizont stehenden Sonne gerade so angestrahlt, dass die Reflexion fast genau über unsere Stadt hinweg wanderte. Dadurch kommt das Ansteigen und Abschwellen der Helligkeit zustande. Solche Flares haben eine große Ähnlichkeit mit Sternschnuppen, auch diese leuchten plötzlich auf und "verglühen" dann. Dies passiert jedoch meist viel schneller als bei einem Satelliten. Dieses Bild wurde 60 Sekunden lang belichtet, das auf- und ableuchten dauert bei einem Iridiumflare deutlich mehrere Sekunden, bei Sternschnuppen geht das meist doch viel. viel schneller.

Und weil's so schön ist auch gleich noch ein Foto vom (fast) vollen Mond von heute Abend:

Mond um 23 Uhr MESZ,
Nur ein ganz klein bisschen, am äußersten linken (östlichen) Rand des Mondes kann man noch einzelne Kraterberge erkennen. Bis zur exakten Vollmondposition sind es ja auch noch gut 12 1/2 Stunden, diese wird erst morgen, Donnerstag um11:27 Uhr erreicht. Doch da steht der Mond bei uns natürlich unter dem Horizont. Für die Australier oder Neuseeländer dagegen wird es eine "perfekte" Vollmondnacht geben.

Dienstag, 16. August 2016

16. August: Fast Vollmond, ein schöner Iridiumflare und mehr am Himmel

Heute Abend strahlt der Mond hell über unserer Stadt. Er ist fast voll. Man muss schon genau hinschauen, am besten mit einem Fernglas, dann kann man erkennen, das auf der linken, östlichen Seite die Krater am Rand immer noch große Schatten werfen und hier noch nicht ganz der volle Mond zu sehen ist. Im Moment ist der Mond zu 97 Prozent belichtet. Hier ein Foto von heute Abend:

Mond am 16. August 2016 um 21:44 Uhr MESZ
Im Vergleich mit anderen Mondbildern, kann man gut erkennen, das der Mond heute auch wieder eine starke Libration zeigt. Das Mare Crisium am rechten, westlichen Rand steht diesem recht nahe. Vergleichen Sie dieses Bild einmal mit Bildern aus meinem Posting vom 11. Juli 2011. Richtig Vollmond ist übrigens erst am Donnerstagmittag. In den kommenden beiden Nächten wird der Mond daher wirklich "voll" aussehen.

Außerdem hatte ich für heute Abend ja auch einen hellen Iridiumflare angekündigt. Dieser sollte um 22:35 Uhr nahe beim Sternbild Cassiopeia, dem "Himmels-W", stattfinden. Und genauso kam es auch. Hier das "Beweisfoto":

Iridiumflare um 22:35 Uhr an der Cassiopeia
Von meinem Garten aus gesehen stand die Cassiopeia zum Zeitpunkt des Flares genau über meinem Haus in nordöstlicher Richtung. Der Flare fand in 44°Grad Höhe statt, also etwa "halb hoch" am Himmel. Mit einer Helligkeit von -4mag war er deutlich heller als alle anderen Sterne am Himmel.

Morgen Abend um 22:29 Uhr gibt es noch einmal einen solchen Flare, fast an der gleichen Stelle, aber noch einmal eine ganze Ecke heller!

Ca. sieben Minuten vor dem Flare hatte ich schon ein "Testbild" dieser Himmelsgegend geschossen. Auch darauf befindet sich eine Strichspur eines Satelliten, allerdings ohne Flare, der leuchtete also nicht plötzlich so auf wie ein Iridiumflare.

Cassiopeia mit Satellitenspur und Andromedagalaxie
Die Strichspur gehört zum Satelliten CZ-4B R/B. Dieser wurde am 27. Mai 2008 von China gestartet, eigentlich ist es kein richtiger Satellit, sondern nur der Rest der dritten Stufe der Rakete, die immer noch im Weltall um die Erde kreist. 

Selbst eine Kleinbildkamera zeigt bei 30 Sekunden Belichtung viel mehr Sterne als das bloße Auge am Himmel sehen kann. Damit in der Vielzahl dieser Sterne das Himmels-W zu erkennen ist, habe ich es noch einmal auf diesem Foto markiert. Und in dem Kreis unterhalb der Strichspur kann man einen etwas verwaschenen Fleck erkennen. Dies ist die Andromeda-Galaxie, zwei Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Ja, so weit kann man tatsächlich mit einer Kleinbildkamera ins Weltall schauen. Probieren sie es ruhig einmal selbst aus. Es ist faszinierend.

Sonntag, 14. August 2016

15. - 21. August: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche bestimmt der Vollmond den Nachthimmel. Da dieser Donnerstagmittag eintritt haben wir praktisch zwei Vollmondnächte, von Mittwoch auf Donnerstag und von Donnerstag auf Freitag. Von den großen Planeten sind immer noch Mars und Saturn abends im Südwesten zu beobachten. Gleich nach Sonnenuntergang kann bei guter Sicht zum Westhorizont dort auch die Venus gefunden werden. Die ISS kann in dieser Woche nur am Montagabend gesichtet werden. Dafür gibt es jeden Abend bis Donnerstag dicht beim Sternbild Cassiopeia (das "Himmels-W") einen Iridiumflare zu sehen.

Am Montag, den 15. August, zeigt der veränderliche Stern Algol im Perseus um 2:38 Uhr ein Helligkeitsminimum. Die Sonne geht um 6:10 Uhr auf und um 20:47 Uhr unter, damit ist der helle Tag schon wieder 25 Minuten kürzer als noch am bergangenen Montag. Am Abend ist die ISS noch einmal tief im Südwesten bei ihrem Überflug zu beobachten. Zwischen 21:21 Uhr und 21:24 Uhr fliegt sie in maximal 11° Grad Höhe, also noch unterhalb von Mars und Saturn über dem Südwesthorizont entlang. Der Iridiumflare gleich "rechts" neben der Cassiopeia ist heute noch nicht sehr hell, er leuchtet um 22:41 Uhr mit einer Helligkeit von 0mag.

Am Dienstag, den 16. August, kommt es um 2:07 Uhr zur Bedeckung eines Sterns mit 5,7mag (267 Sgr) am dunklen Mondrand. Außerdem zeigt der Mond maximale Libration in Länge, das Mare Crisium zeigt sich nah am Mondrand. Der Iridiumflare bei der Cassiopeia leuchtet heute um 22:35 Uhr mit einer Helligkeit von -4mag so hell wie die Venus.

Am Mittwoch, den 17. August, zeigt Algol um 23:26 Uhr erneut ein Helligkeitsminimum. Heute strahlt der Iridiumflare um 22:29 Uhr mit einer Helligkeit von -8mag heller als alle Sterne oder Planeten am Himmel.

Am Donnerstag, den 18. August, ist exakt um 11:27 Uhr Vollmond. Da steht er bei uns natürlich noch unter dem Horizont. Am Abend geht er um 20:39 Uhr auf. Um 22:23 Uhr erreicht heute der Iridiumflare bei der Cassiopeia nur eine Helligkeit von 0mag.

Am Freitag, den 19. August, kommt es am Abend um Mitternacht fast zu einer Bedeckung eines 4,2mag hellen Sterns im Wassermann. Der Stern "schrammt" knapp über den nördlichen Mondrand hinweg. Am Abend gibt es um 23:31 Uhr und 23:39 Uhr zwei kleine Iridiumflares von jeweils einer Helligkeit von 0mag im Nordosten knapp über dem Horizont in der Nähe des hellen Sterns Capella.

Am Samstag, den 20. August, steht Planetoid Pallas (9,2mag) in Opposition zur Sonne. Im Rahmen des Sommerferienprogramms gibt es in unserer Stadt heute eine geführte Nachtwanderung auf dem Planetenweg. Beginn ist um 19 Uhr an der Sonne im Aminiuspark. Um 23:25 Uhr gibt es noch einmal einen 0mag hellen Iridiumflare in der Nähe des Sterns Capella.


Am Sonntag, den 21. August, geht der immer noch zu 85 Prozent beleuchtete Mond um 22:06 Uhr auf. Um 22:14 Uhr gibt es einen -3mag hellen Iridiumflare rechts der Cassiopeia und um 23:29 Uhr einen -2mag hellen Iridiumflare bei der Capella tief im Nordosten.